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live: kikagaku moyo, tomokawa kazuki, boredoms, MWAM

die liste wirkt auf den ersten blick wie die resterampe zum vorherigen megapost, was aber weniger an der qualität der musik, als an den wild verstreuten terminen liegt. kurz weil müde, aber bevor jemand was verpasst weil ich mich zu lange durch youtube gekramt habe…

kikagaku moyo waren mir neu, scheinen sich mit ihrem psychedelischen sound aber in europa durchaus heimisch zu fühlen und spielen dieses jahr wieder eine sehr ausgedehnte tour. die daten im deutschsprachigen raum sind folgende:

01.06 HAMBURG,DE – Hafenklang
10.06 INNSBRUCK,AT – HIGH TIMES HASENHEIDE
11.06 LUCERNE,CH – Südpol Luzern
29.06 VIENNA,AT – ARENA WIEN
01.07 LEIPZIG,DE – TANZCAFÉ ILSES ERIKA
02.07 LÄRZ,DE – Fusion Festival
(quelle)

und die menschen von struppigtanzen, denen wir schon acid mothers temple und hijokaidan zu verdanken hatten, holen diesmal tomokawa kazuki nach leverkusen. wer folk mag und am 5.6. zeit hat, hier entlang.

die boredoms waren auch schon länger nicht hier, da hab ich allerdings nur einen auftritt auf einem schweizer festival zu vermelden. sorry.

und der blick ins nähere und fernere ausland:

man with a mission haben schon vor einigen tagen ihren auftritt auf der japanexpo in paris angekündigt, jetzt kamen weitere termine nach. leider nix in deutschland, aber london und paris sind mit einzelshows dabei, ebenso ein festival in finnland.
bonusinfo: sie spielen im september auf dem knotfest in kalifornien – und ich habe laut genug rumgeheult, auch SiM bekommen da ihren ersten auslandsauftritt! yes!

für high and mighty color fans eventuell interessant: drummer und basser sind mit ihrem neuen projekt INKT für einen termin in frankreich. scheinbar mit einer neuen feldwaldundwiesen-agentur, aber hauptsache es gibt VIP-tickets, weil sie auch einen ex-johnny dabeihaben. (bitte beginnen sie nun zu kreischen.)

ohrwurmnews

bekämpfe gerade meine britpop-ohrwürmer und dachte mir, ich nutze die zeit produktiv und teile news und musikrelevante teile des internets. und nenne gleich dazu passende gegenmaßnahmen, falls auch gestern abend jemand arte geschaut hat und die 90er jetzt nicht wieder los wird.

★ schlechte nachrichten zuerst: uplift spice haben heute angekündigt, dass sie nach den angekündigten lives vorerst pausieren werden, weil ihre (musikalischen?) ziele aktuell zu unterschiedlich sind. wie es weitergeht, lassen sie noch offen, aber ich hoffe nach dem starken letzten album sehr, dass wir da bald gleich mehrere projekte zu hören bekommen und nicht auf sie verzichten müssen. ♫kanojo

★ beträchtlich positiver: kemuri bringen am 8.10. ein neues album namens rampant. und produzieren obendrein noch eine compilation, die einen wirklich schönen überblick über diese ecke der skapunkszene in japan geben wird. heißt stranger than ska, erscheint anfang september. beteiligt sind neben kemuri (und den mitglieder-projekten) altehrwürdige menschen wie the man, aber auch jungspunde wie feelflip und sevenstep. ♫pride of lions

★ 180° in die andere richtung gedreht und trotzdem newswürdig: guniw tools haben laut eigener aussage drei jahre verpennt, sind jetzt aber aufgewacht und spielen wieder konzerte! okay, zwei. in fragwürdigen winkelclubs mit sonnemondsterne-namen und psychedelischen drahtvögeln. und sie haben eine wunderbare, in word gebastelte website. ♫fancy pink

★ mtv81 haben the bonez und group_inou auf dem rock in japan interviewt. okay, ich erwähne das eher um diese liveversion verlinken zu können, aber lest den kram mal, damit die die klicks sehen und mehr coole artists featuren. ♫therapy

babymetal spielen wieder in london diesen herbst. an dieser stelle genießen wir die stille.

★ auch für SiM steht ein neues album am 17.9. an. als preview wurde dazu jetzt gunshots veröffentlicht – düdelige melodie in kombination mit all den stückchen, aus denen sich ihr sound halt zusammensetzt. solange das album nicht ein einziges selfcover wird (oder noch dubsteppiger…), solls klargehen. ♫blah blah blah 

★ spass zum abschluss: die gazetten haben ärger mit leuten, die sich als sie ausgeben und damit gutgläubige anhänger abziehen. das label lässt ausrichten, dass sie selber nie fans direkt kontaktieren würden. scharen von fankindern sehen ihre träume zerplatzen und weinen bittere, schwarze tränen.

…ngh, oasis wehren sich immer noch. da müssen härtere geschütze her.