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neu am start: ember

der punkrock ist hier in letzter zeit eindeutig zu kurz gekommen. heute also ein dezenter hinweis auf eine neue formation, die mir vor einigen wochen über meinen twitterfeed begegnete.

(proxy bitte)

ember sind als angebliche newcomer unter vertrag bei der ehrwürdigen pizza des todes, aber weder die bandmitglieder, noch der sound werden irgendwem neu sein. im gegenteil: der herr an vocals und gitarre ist minami (ex. kemuri, ken band), dazu kommen basser tsuyoshi (ex wrong scale / ivory7chord) sowie utchie von egg brain an den drums.

sie haben bisher ein album veröffentlicht, das heißt new neighbors, hat 12 tracks und ja. musikalisch entfernen sie sich nicht allzu weit von dem, was solche menschen nunmal tun. ich hab mich ein bisschen erschrocken, wie gut das minaminesische englisch ist und…wie sehr die komplette band einfach nach der musik der kindheit klingt. dudelig, melodisch, extensiv amerikanisch – einmal das album durchgehört und es wohnt in meinem kopf. mist.

ich kenne menschen, die das ganze mit einem naserümpfen als übersimple ‚fröhliche musik‘ abtun und meiden werden, weil es all die dinge in sich ansammelt, für die dieser teil des punkrocks verschrien ist. allerdings hoffe ich, dass es auch welche gibt, die genau das ebenso erfreulich finden wie ich. innovation beiseite, stellt euch das live vor!!

wer weiter reinhören will, findet obigen track und zwei weitere auch auf der POD-soundcloud (vorbildlich, vorbildlich, herr yokoyama!).