linkmix

★ coole aktion: dieser podcast hat hayato von meaning interviewt. jep, alles englischsprachig! das format kann man mögen oder nicht, der moderator hört sich gerne labern, aber springt wie verlinkt fünf minuten ins video rein und es wird interessant! typ hat einige zeit in den staaten gelebt, ist aber gleichermaßen mit hi-standard und kram aufgewachsen, hat es mit seiner band zu pizza of death geschafft und kann diesen teil der japanischen musikszene aus insider-sicht beleuchten – livehouses, songtexte, imagepflege. vielleicht die bessere methode, das ganz zu hören: die audioversion in eure podcastapp packen und in der bahn konsumieren.

★ um meine seltsame begeisterung für produktdesign und werbung zu repräsentieren: ich hab eine wunderbare timeline mit vielen vielen KDDI-galapagos-handymodellen gefunden. dann habe ich die schönsten werbespots, die je für einen billigsupermarkt gemacht wurden, geschaut. denn es sind nicht irgendwelche: zum einen werben sie für den seiyu, der allen menschen billige senbei und schnaps, aber auch das beste reduzierte fertigessen bietet. je nach location kommen noch die besten durchen gestalten der umgebung hinzu – ist immerhin ne tochterfirma von walmart. zum anderen sind die spots aber großartig, weil sie von AC-bu kommen. einige kennen sie von diversen group_inou PVs und einmal gesehen, vergisst man den stil nicht so schnell wieder. wenn ihr nur die wahlwerbung der stadt tokyo kennt, die das internet vor kurzem rauf und runterdiskutiert hat – popkulturbonus hier die verwendung der neuesten harajuku-tarento – holt das mit den PVs dringend nach!

★ wenn man mir hier konstanz vorwerfen möchte, kann man das in drei themenbereichen tun: konzertinfos, gemeckere über cool japan und gemeckere über babymetal und OOR. und da letztere punkte neuerdings echt zu kurz gekommen sind, lassen wir sie mal kurz wieder aufleben. hier ist eine gute abhandlung über das babymetal-problem aus der sichtweise eines metalfans – und nein, sie reduziert sich nicht darauf, ob das, was wir da hören echter, würdiger metal ist, sondern denkt über auswirkungen nach. (meine erste hoffnung, songwriter und musiker könnten beachtung finden, war natürlich vergebens.)

dann war da noch dieser sehr treffende konzertbericht zu oneok in luxemburg: „… als angenehm anzuhörende und anzuschauende Lieblingsband für Otakus, J-Pop-Aficionados und Gelegenheits-Musikhörer funktionieren sie allerdings bestens„.

diesmal drüben festgestellt und gültig für beide gruppen: es war naiv zu vergessen, dass man in japan all das, was erfolg im ausland hat, gleich zehnmal besser verkaufen kann. insbesondere, wenn unklar ist, welche qualitäten diesen erfolg überhaupt ausgelöst haben könnten, ninki ninki tralala. wenn US-/EU-abenteuer ein weg sind, guten künstlern auch in den fernen weiten (mehr) gehör zu verschaffen und ihnen bei der weiterentwicklung helfen, mache ich mich als ausländischer fan natürlich gerne nützlich. andersherum geht es mir aber gehörig auf den sack, wenn die auswahl der bands nur noch optimiert auf cooljapan-einnahmemöglichkeiten oder den imagebonus in japan erfolgt. und wenn die hiesigen labels weiterhin pennen, dann wissen wir bescheid, wohin die reise geht.

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