linkmix

bin wieder da – räumen wir mal die linkliste auf. konzertupdates sind auch in arbeit, versprochen!

space shower tv hat das internet gefunden und lädt jetzt selber dinge bei youtube hoch, unter anderem eine serie zu livehouses. das shindaita fever ist relativ neu, ich war im märz zum ersten mal da, um die neue band von telephones-ishige und nobu zu sehen. und endlich endlich nakamura koji, der auch prompt cream soda zockte. eventuell bin ich an der stelle ein wenig ausgerastet. aber zum fever: bisschen hipsterig mit dem cafe (der name wird mich immer amüsieren, niveau undso), bis auf den abstrusen lockerpreis (600yen wofür?!) hat es mir gut gefallen. wer reinschauen mag, hier ist das video und ja, es hat englische subs!

★ aus der kategorie FYI: crossfaith empfehlen in einem britischen musikmagazin hörenswerte japanische bands. geht von den üblichen verdächtigen aus ihrer eigenen ecke bis hin zu not wonk, die mir in ihrer fuzzy dudeligkeit durchaus hörbar erscheinen.

‚jetzt sind sie wirklich wie exile‘: ein japanischsprachiger, aber durch die hörbeispiele sicher auch ohne sprachkenntnisse nachvollziehbarer artikel, der auf überraschend diplomatische weise alte und neue werke von one ok rock miteinander vergleicht. frühere ansätze seien eher wie zu hause im backofen gemachte kartoffelchips, amateurhaft und ungleichmäßig, die jetzigen releases im vergleich dazu perfekt produzierte chipstar (wie pringles) – zwei vollkommen unterschiedliche produkte. laaaser-exile stellen sich letztenendes aber doch als nochmal andere kategorie heraus.

★ perfekter anschluss in sachen oneok bzw. populärem musikmarketing in japan: die nikkei scatterplots, die ihrem talent / artist power ranking zugrunde liegen. bei den künstlerinnen kann man es eh großteils vergessen, weil alles überflutet ist mit idols und schauspielern, aber bei den künstlern sind einige nennungen interessant.
zur erklärung: die horizontale achse misst den bekanntheitsgrad („name und gesicht sind mir bekannt“), die vertikale das interesse („möchte ich sehen/hören/wissen“) der befragten. fernsehen als traditionelles medium ist immer noch die stärkste kraft in japan, also sind abgesehen von ein paar sonderfällen im pay-musiktv alle uns relevant erscheinenden künstler, die keine millionseller der 90er darstellen, auch außenvor bei den rankings. wenn es aber eine band / ein musiker doch hineinschafft, wirds daher interessant. auf der einen seite haben wir fails wie gesu no kiwami otome, die nach dem skandal mit ihrem sänger und becky zwar jedem was sagen, die aber mittlerweile leider, leider keiner mehr hören mag. und dann sind da oneok, unison square garden, alexandros, kana-boon und man with a mission in der next break zone (blau), die bereits einige werbeverträge einstreichen konnten und überraschend präsent sind auf den straßen. ob uns da langsam eine zeitenwende bevorsteht? oder habe ich nur zu viel hey hey neo gekuckt und bevor da irgendwas wird, ist es längst weichgespült?

yellow studs – door

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