linkmix

aaargh, verpasst! dachte ich mir, als ich bei den kollegen von undermusik auf euro-termine von turtle island stieß – nen guten monat zu spät. aber machse nix, hier gibts zumindest video von ihrem auftritt beim tff rudolstadt. bleibt zu hoffen, dass es sie noch öfter hierher verschlägt, bisher bekam man an auslandsauftritten eher solche wie den auf der schau von blackmeans zur fashion week in new york mit. wo ich – trotz großer liebe zu diesem label – jetzt eher seltener bin. wobei folkfestivals auch eher nicht mein revier sind…hm.

mittendrin in den terminen sind wir für das ghibli filmfestival. warnung: es könnten schlechte deutsche dubs anwesend sein. glücklicherweise entgeht einem das sonst eher, aber angesichts der marrrderhunde neulich im tv (yep, pom poko) ist es leider erwähnenswert.

dann haben wir da noch eine zentral wichtige website, die mein leben sehr bereichert hat. und zwar conveniice: sie listen und reviewen eissorten aus dem konbini! so verpasst man auch außerhalb des landes keine wichtigen entwicklungen jenseits der corn soup / tomaten-schocker, die einem ja mittlerweile jede website mit japanbezug aufs brot schmiert. wer kein japanisch kann, kann zumindest verpackungen kucken.

ebenfalls ein lesetipp, diesmal aber auf englisch: tokyo for 91 days. zwei typen reisen um die welt und sind immer knappe drei monate im land. und genau das ist es, was mir daran gefällt: nix ist fieser als hundert touri-attraktionen in fünf tagen. tokyo ist eine stadt, die ich auch nach langen aufenthalten noch nicht komplett kenne und das ist perfekt so. der blog hat, illustriert mit tollen fotos, lauter persönliche favoriten (natürlich harajuku und shimokita, aber auch jimbocho, die monumental hässlichen büroberge in shinjuku, die gelben vögel in akasaka…) aber auch dinge, die noch auf meiner muss-sehen-liste stehen (hara museum…irgendwie lande ich immer im mori art museum, weil sie dinge wie dinosaurier haben und man die spinnen-maman besuchen muss). hachja.

und wo wir gerad bei tokyo sind, gute nachrichten (danke jez!): die ACB hall macht doch weiter! scheinbar in zusammenarbeit mit dem kingsx (auch potentiell relevant für punkrockkinder), aber sonst bleibt alles beim alten. generell kamen in letzter zeit einige venues dazu – ein beispiel aus anderer musikrichtung wäre das shinjuku reny, das zur ruido-gruppe zählt. das bietet am westausgang in shinjuku gelegen scheinbar eine eher elegante umgebung für vk-konzerte. ich meine, sie haben ein foyer undso! als kontrastprogramm hat dieser artikel eine schöne sammlung von eher ranzigen punk-venues, den wollt ich auch noch geteilt haben.

gelacht hab ich über vieles, einen top-platz belegt aber die ankündigung des sängers einer gewissen lieblingsband, seinen twitter-account beim erreichen von 20.000 tweets dichtzumachen. woraufhin sich natürlich alle fankinder beschwerten, dass sie dann ja keine kontaktmöglichkeit mehr hätten. seine reaktion? schreibt mir doch einfach ne email.  joah, ne. was man halt so tut, emails an megastars schreiben. kennze.

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