reisebüro rocknrailpass – mein imaginärer festivalplan

okay, reisetip: ihr wollt nach japan und ihr mögt die dortige musik? dann tut euch den gefallen, lasst hanami und weihnachtliches romanza-bonanza beiseite und fahrt im sommer. zu den zeiten, vor denen die reiseführer warnen, weil es unangenehm heiß und stickig wird, insekten in allen formen und farben durch euer zimmer tanzen undsoweiter undsofort. warum? weil festivals. weil schön.

würde hier ein spontanes flugticket hereinflattern, wäre ich…

beim kyoto daisakusen (kyoto, duh) – organisiert von 10feet, also ist deren feine, zeitlose eleganz schonmal an beiden tagen zu bewundern. ergänzt von hawaiian6, hormon, rize (sie spielen wieder!!), ska freaks, good4nothing, den herren namba und yokoyama, dragonash, monpachi, rottengraffty, skapara…

nicht beim summersonic  (yokohama) – auch, wenn makuhari messe mit allem von der riesigen messehalle bis zum sandstrand für ein tolles gelände sorgt und es für campingfeinde wie mich nix besseres gibt als einen kurzen rückweg per bahn nach tokyo, durch die westlichen acts, die wirklich niemand sehen will (srsly, avril und queen?!) und den tollen ‚festivaltrend‘ der letzten jahre ist es einfach unverschämt teuer geworden. während meine diesjährige zusammenstellung aus life is groove, superfly, katte ni shiyagare, kyary, ghost, den bawdies und kraftwerk ein immer noch äh spannender mix wäre – 28,500yen (205 euro) für zwei tage bekommen ein klares nein. (…gerade gesehen, zum thema festival für dumme menschen: es gibt ‚platina tickets‘ mit gesonderten plätzen direkt vor der bühne, lounge, vorzug bei goods und garderobe, special-shuttles…all das für nur 30.000yen . pro tag. ahaha. ha. da lob ich mir die gegenveranstaltung im mai – das tamasonic, umsonst und draußen und trotzdem dieses jahr wieder mit sehr schönem lineup.)

bei akutem reichtum auf dem rock in japan (ibaraki-ken). eine endlose ansammlung von großen acts und abgesandten aus den eher kuriosen randbereichen, verteilt auf gefühlte drölf stages. art school, group_inou, kemuri, dresscodes, back horn, insist, capsule, zazen boys, ncis, mirraz…..es sind zu viele. und man würde sicherlich noch bergeweise neuentdeckungen machen.  ‚leider‘ verteilt auf vier tage à 12,000yen – und denkt ja nicht, dass ich schlau sein und einen davon auslassen würde.

auf dem monbash (kagawa-ken) – weil es die beste mischung aus extremem urlaubs-chillen (wunderbare location am arsch von japan, inklusive megatrampolin und kram) und auf drei bühnen beschränktem, ausgesuchtem lineup ist. man muss allerdings auf das mörderwetter klarkommen und udon mögen. viel udon. (udon macht die reise günstig und ist euer freund.)

und – gegenprogramm – auf dem rising sun rock (hokkaido). derzeit noch ohne komplettes lineup, aber da sah man so viele specials, jamsessions und kram, dass ich dafür sogar zelten würde. und mir den hintern richtig plattsitzen bei der langen anreise.

skaville, rushball, bayside/shibuya crash…ich könnte ewig so weitermachen. all dies verteilt sich meist nur auf den juli und august – na dann scheiss aufs wetter, oder?

damnit, ich sollte reiseblogger werden. festivaltester. offiziell entsandter bierprobetrinker aus dem land der furankufuruto. (ja, wurst am stock ist festivalfood in japan. und sie heißt frankfurt. fragt mich nicht.)

♫ entspannt groovende sommermusik. und das metal-saxophon.

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