linkmix

keine sorge, ich habe das leben nur temporär eingestellt, es kam eine hausarbeit dazwischen. geht aber weiter jetzt. zwar erstmal nur mit links, aber der rest wird auch wieder.

★ es gibt diese sorte von lauter, garagiger rumpelband, die einen besonderen platz in meinem herzen hat. nihon nouen / bacillus brains waren eine von diesen, vergleiche dies.  irgendwann verschwanden sie aber leider relativ kommentarlos, nur mit dem hinweis, dass sie jetzt jajouka heißen würden und vielleicht später mal was veröffentlichen. was total hilfreich ist, weil das internet unter dem begriff in erster linie alte männer mit tröten ausspuckt. um das ganze noch zu erschweren, haben sie dann bisher nur limitiert und nur auf vinyl released. aber jetzt! es ist tatsächlich sowas wie…garagentechno? es könnte spass machen. ich muss es noch weiter behören. hier könnt ihr mitmachen.

★ auch neu und verwirrend sind heyt, die neue truppe vom ex. cherrycokes / radiots-basser. während mir die sängerin der neuen formation durchaus zusagt und ich die kirschcola trotz zeitweise vorhandenem folk-faktor durchaus gern mag, irritiert mich der  dubstep-kram, den sie obendrauf gepackt haben. aber noch sind es nur demos, wir werden sehen. und währenddessen vielleicht lieber diesen madcaps-chiptune-remix hören.

★ ohrwurm des jahrtausends: hurt von luna sea. sorry, ich hab gerade viel zuviel spass an der tatsache, dass sie wieder touren und generell einfach die 90er fortführen. siehe hierzu auch dieses englischsprachige interview mit inoran und sugizo.

★ wer neidisch auf die coolen bands ist, die immer wieder mal durch kanada touren: dieser typ organisiert und sponsort das ganze aus eigener tasche. wir sollten reiche europäer finden, die den job auch machen wollen.

★ als hintergrundwissen für die ganze vip-ticketsache vielleicht relevant ist die zusammensetzung der hiesigen ticketpreise. wäre interessant zu sehen, wo der aufschlag dann landet.

★ eine neue runde idolfan-auslacherei findet sich hier, diesmal mit mehr oder weniger korrekten zahlen. kann man vielleicht therapeutisch verwenden, bevor man sich noch einbildet, mal wieder zuviel geld auf ordentlichen konzerten ausgegeben zu haben.

★ und es wäre kein linkmix ohne einen motzigen post vom herrn martin. diesmal beschwert er sich darüber, dass japanischer musik ein kanon fehle, der es einsteigern erleichtert, einen überblick über die musikszene zu bekommen. die literatur auf die er verweist klingt soweit ganz gut, aber neben allgemeinen wichtigen listen von früher mal wichtigen künstlern fände ich es mindestens genauso hilfreich, wenn es mehr aktuelle und / oder persönlichere empfehlungen gäbe. professioneller ‚journalismus‘ hin oder her, am ende ist doch jeder fan von irgendwas und möchte jenseits von trockenen pseudo-analysen einfach nur begeisterung, verwirrung oder abneigung teilen.

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