linkmix

das kemuri coveralbum gibt mir nachts um halb drei die macht, eine news/linksammlung zu machen. und die nachbarin frittiert um diese zeit irgendwas mit zwiebel.

★ nur um zu testen, ob es euch genauso schockt wie mich: ID attack von pierrot erschien im jahr 2003. vor über 10 jahren. holy smokes, wir sind alt! aber das sind nicht die news, weil, pierrot tun sich wieder zusammen! große mengen wohlig schwarz gekleideter menschen sammelten sich vor dem studio alta an und sahen die ankündigung für zwei lives im oktober in der saitama super arena. ob es dabei bleibt, ist unbekannt, der fanclub ist temporär ein jahr lang offen. man denke über die die gründe, was man möchte, aber ich bin gespannt, wie sie nach all den jahren klingen!

★ ich hab schon von dem neuen deg-kyo-projekt erzählt, das mich eher verwirrte in seiner zusammensetzung. jetzt ist es noch wirrer geworden, denn sie haben für das promovideo onitsuka chihiro gecastet? singt sie irgendwo noch mit oder ist sie nur deko? wenn ja, warum? (und zack, ohrwurm.)

★ nennt eure band besser nicht wie eine französische region, die ihren namen für köstlichkeiten hat schützen lassen. wenn die das nämlich spitzkriegen, klagen sie gegen euch und ihr müsst euch umbenennen. damit auch ja keiner indiepopboybands (in diesem falle [champagne], ja, mit den albernen klammern) mit ihren getränken verwechselt.

★ die olympiade in tokyo wirft ihre schatten voraus: nicht nur das shibuya ax macht bald dicht, auch vom national stadium müssen wir uns verabschieden. das geschieht zwar mit einem eher großangelegten live mit l’arc, man with a mission, perfume und weiteren und schön war das ding auch nicht, aber die renovierungswut seh ich jetzt schon kritisch.

und abschließend eine runde lesetipps:

★ in anschluss an solche berichte über die musikindustrie in japan empfehle ich diese ausführliche erläuterung der entwicklungen der letzten jahre.

★ und eigentlich wollte ich bloß auf die übersetzungen hinweisen, die die menschen von kashihaus von einem teil des visual rock disc guides gemacht haben. die sind nämlich potenziell relevant für jeden, der mehr über vk-geschichte wissen mag. aber dann sah ich, dass sie auch angefangen haben, bangyaru a gogo zu übersetzen! was neben einem interessanten einblick in die vk-szene der 90er von der fanseite (es ist zwar ein roman, aber die autorin hat die szene damals aktiv als fankind miterlebt) auch sehr unterhaltsam zu lesen ist, die ausgedachten bandnamen und ihre realen entsprechungen erfreuten mich sehr. was mich daran erinnert, dass ich mir band 2 noch zulegen und weiterlesen muss.

★ auch wenn man von japanischem musikjournalismus nicht viel erwarten sollte, erfreut es mich, dass barks alle möglichen interviews mittlerweile auch auf englisch anbietet. hier z.b. ein aktuelles vom herrn jott. klickt einfach mal ein bisschen rum, ist eine nette abwechslung von der mauen auswahl unserer lokalen jmusic-webmagazine. srsly, was ist los? gibt doch genug in europa tourende künstler, sind die nicht glittery genug für ein interview? traut sich keiner, die anzumailen?

 

♫ hide tribute spirits VII – rock spirits (ich feiere das kinniku-cover von DICE. yesss.)

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